Phänomenologische Aufstellungsarbeit - was ist das?

Das Familienstellen ist eine psychotherapeutische Methode, die ursprünglich aus dem systemischen Denken hervorgeht und von Bert Hellinger vertieft entwickelt wurde.

Das Familienstellen ist „phänomenologisch“, d.h. das was sichtbar wird in seiner Erscheinungsform wird zu erst so wahrgenommen wie es sich zeigt, ohne Wertung und ohne Absicht.

Der Therapeut und die Menschen, die aufstellen, folgen einer sich zeigenden Kraft, dem sog. „wissenden Feld“.

In der Einzelarbeit werden anstelle von Stellvertretern verschiedene Materialien benutzt, um das Feld erfassbar zu machen.

Unbewusste Dynamiken und Kräfte kommen hierdurch ans Licht – Lösungen für die gestellten Fragen zeigen sich und können genommen werden oder auch nicht.

Die Lösungen werden nicht vom Therapeuten hergestellt, sondern vollziehen sich aus sich selbst heraus - im Einklang mit den Seelenkräften des Systems.

Wann ist eine Familienaufstellung hilfreich?
  • immer wiederkehrende Konflikte in der Paarbeziehung

  • Generellen Schwierigkeiten mit Beziehungen

  • Wenn es unmöglich erscheint, dauerhaft Beziehungen einzugehen

  • Wenn Kinder in der Familie besonders auffällig oder „schwierig“ sind

  • Bei Ungelöstem zu den eigenen Eltern

  • Scheitern von persönlichen und beruflichen Zielen

  • Bei Gefühlen von Hemmung, Fremdbestimmtheit, Teilnahmslosigkeit und Seelenlosigkeit

  • Bei seelischen und organischen
  • Störungen oder Krankheiten, wie z.B. Angst, Depression, Sucht oder schweren körperlichen Erkrankungen

  • Bei traumatischen Ereignissen, die einen bedrücken

© Dunja Habasch, Heilpraktikerin & Hypnotherapeutin, Praxis für ganzheitliche Psychotherapie, Hornsteinstrasse 18, 81679 München, Tel. 089 - 95 95 91 59, www.energy-focusing.de